Die Draisinen unserer Kleinen

In der Siedlung im Eschberg flitzen die Kleinsten und Kleinen virtuos und begeistert auf ihren Laufvelos oder Laufrädern herum. Bei diesen Velos handelt es sich um eigentliche Draisinen, wie in WikipediA nachzulesen ist:

Die Draisine oder Laufmaschine (so auch der vom Erfinder verwendete Name) ist ein einspuriges von Menschenkraft betriebenes Fahrzeug ohne Pedale. Sie wurde vom badischen Erfinder Karl Drais 1817 in Mannheim als Reaktion auf Hungersnot und Pferdesterben entwickelt. Damit war, ohne Vorbild in der Natur, das Zweiradprinzip erfunden und erstmals in ebenem Gelände eine rasche Fortbewegung ohne Pferd möglich. Die Draisine gilt als erster Schritt in der Entwicklung des Fahrrads.“

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Früher, also noch bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, war das Erlernen des Velofahrens für Kinder – und für die anstossenden, stützenden und nebenher rennenden Mütter und Väter – eine ziemlich anspruchsvolle und oft angsteinflössende, mindestens aber aufreibend-abenteuerliche Sache. Übrigens helfen die kleinen Stützrädchen, die aus dem Zweirad ein dreispuriges Gerät machen, herzlich wenig in diesem schwierigen Lernprozess, im Gegenteil: Sie verhindern die Entwicklung eines stabilen Gleichgewichtsgefühls für das Fahren auf zwei Rädern. Da sind die modernen Laufvelos schon sehr viel geeigneter. Dieser Rückgriff auf eine Erfindung zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts ist ein wahrer Fortschritt!

 

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